Füg den Quelltext einer beliebigen Website ein und sieh in Sekunden, welches CMS, welche Pixel und welche Tools dahinterstecken.
Du landest auf der Seite eines Wettbewerbers und fragst dich, welches Shopsystem da läuft, wie viele Tracking-Pixel mitschreiben oder ob die neue Agentur deiner eigenen Website heimlich noch drei alte Marketing-Tools mitschleppt. Bisher hiess die Antwort darauf: eine Browser-Erweiterung installieren oder ein Abo bei BuiltWith lösen.
Der Technologie-Check macht dasselbe ohne Installation und ohne Konto. Du fügst den Quelltext einer beliebigen Seite ein, und das Tool durchsucht ihn nach den Spuren von CMS wie WordPress, Ghost oder Wix, Shopsystemen wie Shopify, Analytics-Werkzeugen wie GA4 oder Matomo, Marketing-Pixeln von Meta, TikTok oder LinkedIn, Tag-Managern, E-Mail- und Marketing-Automation-Tools wie Klaviyo, Mailchimp oder Brevo, Consent-Bannern, Chat-Widgets, Frameworks und CDNs.
Jede Technologie hinterlässt Spuren im ausgelieferten HTML: ein bestimmter Skript-Pfad, ein Meta-Generator-Tag, ein Daten-Attribut, ein Klassenname im Markup. Diese Fingerabdrücke sammelt seit Jahren das Wappalyzer-Projekt, und seit sich Wappalyzer 2023 hinter eine Bezahlschranke zurückgezogen hat, führt die offene Community die Datenbank unter dem Namen webappanalyzer fort, mittlerweile mit rund 6000 erkannten Technologien. Der Technologie-Check rechnet lokal in deinem Browser gegen genau diese Datenbank. Der eingefügte Quelltext verlässt deinen Browser nie, es gibt keinen Server, der mitliest.
Rechtsklick auf die Seite, "Seitenquelltext anzeigen", oder direkt die Tastenkombination: Strg + U unter Windows und Linux, Cmd + Opt + U auf dem Mac, jeweils in Chrome, Firefox und Edge. Bei Safari zuerst unter Safari → Einstellungen → Erweitert das Entwicklermenü einschalten, dann dieselbe Tastenkombination. Alles markieren, kopieren, hier einfügen. Zehn Sekunden, fertig.
Die Idee ist verwandt, der Weg ein anderer. Eine Erweiterung muss installiert sein und die Seite selbst besuchen, um mitzulesen. Der Technologie-Check braucht nichts von beidem: Du kopierst den Quelltext irgendeiner Seite, sei es die eines Wettbewerbers, eines Kunden oder deine eigene, und bekommst das Ergebnis sofort, ohne Erweiterung, ohne Konto, ohne Kosten.
Nein, und das ehrlich zu sagen gehört dazu. Der Check liest nur, was im ausgelieferten HTML steht. Technologien, die erst zur Laufzeit per JavaScript nachgeladen werden, tauchen im Quelltext oft gar nicht auf und entgehen ihm deshalb. Auch Signale, die ausschliesslich über HTTP-Header laufen, das kommt bei einzelnen CDNs und Servern vor, sieht das Tool nicht, weil es nur den Quelltext bekommt, keine Header. Für CMS, Shops, Pixel und die meisten Tools reicht der Quelltext trotzdem, weil sie sich dort klar zeigen.
Nein. Die Erkennung läuft komplett in deinem Browser gegen die lokal geladene webappanalyzer-Datenbank. Nichts wird hochgeladen, gespeichert oder an einen Server geschickt.